Il perché di questo viaggio – Die Gründe dieser Reise

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https://www.foxsports.it/2018/07/14/gianluca-spessot-alla-scoperta-delle-tappe-del-giro-italia/

Il link vi porta alla pagina del Blog scritto nel 2018.

Hier die Übersetzung in deutscher Sprache

Mein Name ist Gianluca und bin 48 Jahre alt. Ich lebe seit 1995 in Deutschland, aber ich bin in Italien geboren. Bin ich eher italienisch oder deutsch? Je länger die Jahre vergehen, desto schwieriger wird es, eine Antwort zu geben. Aber eines ist sicher, die Leidenschaft für die Zweiräder ist im Friaul entstanden und hat sich in Bayern entwickelt. Als Kind war das Fahrrad in meiner Vorstellung ein Motorrad mit Pedalen und als Junge war es mein einziges Fortbewegungsmittel. Als ich in Bayreuth war im Rahmen des Erasmus-Programmes, war ich der übliche mittellose Student und ich entdeckte, dass das Radfahren das billigste Transportmittel ist. Als ich in München ankam, wurde mir klar, dass das Auto nicht gebraucht wird, da die Radwege es ermöglichen, überall sich fortzubewegen. Dann ist mir immer bewusster geworden, wie wichtig unsere Umwelt ist, und das Fahrrad ist bei weitem die ökologischste Wahl!

Für die ersten echten und längeren Radtouren, musste ich bis 2009 warten. Ist es Zufall oder Schicksal? Ich habe noch keine Antwort gefunden. Auf einem Fußballfeld, nur wenige Schritte vom Olympiastadion entfernt, machte ich eine unnatürliche Bewegung. Ich spielte weiter, aber mir war sofort klar, dass mein Knie zu sehr schmerzte. Die Diagnose war unerbittlich: Meniskusriss. Die Arthroskopie war nicht erfolgreich und das Knie blieb für eine längere Zeit geschwollen. Nach einem Monat mit Krücken war der Oberschenkelmuskel richtig dünner geworden. “Aufs Rad”, sagte der Arzt, und ein Freund von mir schlug mir vor, von München zum Tegernsee zu fahren. Es sind etwa sechzig Kilometer: mir schien eine unmögliche Aufgabe, aber ich nahm die Herausforderung an. Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich verstand sofort, dass die Zweiräder die beste Art zu reisen sind. Man fährt nicht so langsam wie beim Gehen, aber man bleibet immer in Kontakt mit der Natur. Aber musste ich mich am Knie verletzen, um es zu verstehen? Besser spät als nie und seitdem verbringe ich fast jedes Wochenende auf dem Sattel. Auch im Winter, weil die verschneiten Radwege inmitten der Wälder halten mich bestimmet nicht zurück!

Die zahlreichen Fahrradtouren haben mich gelehrt, dass wir nicht Sklaven des Tachos werden dürfen. Wenn wir in einer idyllischen Landschaft fahren oder wenn Sie müde sind, ist ein Zwischenstopp immer erlaubt. Vielleicht sogar Pflicht! 

Ich habe jedoch auch gelernt, dass es die Klettertouren die Essenz des Radfahrens sind. Die schönsten Emotionen kann man erleben, wenn die Straße steigt, wenn die Anstrengung durch atemberaubende Ausblicke belohnt wird. Und so beschloss ich, einige der berühmtesten Pässe des Giro d’Italia zu erkunden. Die Pässe, die die Geschichte des Radsports geschrieben haben, aber auch diejenigen, die es ermöglichen das schöne Italien zu bewundern. 

Mit diesem Blog möchte ich hinzu eine Botschaft aussenden: Jeder kann sich den mythischen Gipfeln des Giro stellen. Ich habe kein spezielles Training gemacht und unter der Woche bin auch ich gezwungen, den Tag damit zu verbringen, an einem Schreibtisch und vor einem Computer zu sitzen. Wenn ich es tue, kann es jeder wirklich tun, aber ich muss zuerst in die Alpen. Und so, ab zum Hauptbahnhof und ……..los gehts! 

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