Sellaronda

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https://www.foxsports.it/2018/07/19/gianluca-spessot-quarto-viaggio-alla-scoperta-del-giro-italia/

Die Sellaronda ist ein Klassiker und ist ein Muss bei einer Radtour, die einige der berühmtesten Klettertouren des Giro d’Italia erkunden möchte. Für diejenigen, die es noch nie getan haben, empfehle ich dringend, am Sellaronda-Tag teilzunehmen (Informationen finden Sie im Internet). Die Straßen werden an diesem Tag für den motorisierten Verkehr gesperrt und man darf nur mit dem Rad fahren. Wie im Jahr 2015 starte ich in Canazei. Am Sellaronda-Tag wird empfohlen, gegen den Uhrzeigersinn zu fahren. So beschließe ich, die Richtung zu ändern, d.h. in der Reihenfolge: Sella Joch, Grödner Joch, Campolongo Pass und Pordoi Joch. Alles an einem Tag? Genau. Aber es muss gesagt werden, dass die anspruchsvollsten Steigungen die erste (man muss an Höhe gewinnen) und die letzte (man fängt an, die Müdigkeit in den Beinen zu spüren) sind. 

Ich muss mich nach der gestrigen Müdigkeit erholen und beschließe, mehr Zeit mit dem Frühstück zu verbringen. Ein Liebhaber von Süßigkeiten wie ich hat das Paradies gefunden. Frau Marika vom Chalet Valeruz bereitet von Hand leckere Kuchen zu. Ich hatte schon lange keine „Crema Pasticcera“ mehr probiert, denn in Deutschland kann man nur Vanillecreme finden. Ich fühle mich, als wäre ich wieder ein kleines Kind! 

Es ist ein wunderbarer sonniger Tag, ich habe wie ein König gegessen…… man kann mit großer Zuversicht losfahren. Der Aufstieg beginnt kurz nach dem historischen Zentrum von Canazei. Der Verkehr ist ziemlich stark und wird durch schwere Fahrzeuge (Busse und Lastwagen) beeinflusst: hinter ihnen bilden sich lange Autoschlangen. Nach ca. 6 km gibt es eine Kreuzung und ich fahre, untreu der Tradition, Richtung Sella. Eine gute Entscheidung, denn plötzlich bin ich fast allein. Die Steigungen nehmen zu, aber heute konnte ich meinen Rucksack im Hotel lassen und fühle mich, als würde ich fliegen. Als ich oben ankomme, frage ich einen ungarischen Biker nach dem obligatorischem Bild mit dem Passschild. Er ist nicht Oliviero Toscani und er verewigt mich mit einem bayerischen Biker! Mach nichts. Oben weht ein starker Wind, aber die Landschaft ist einzigartig durch die perfekte Harmonie zwischen dem Grün der Wiesen und Bäume, dem intensiven Blau des Himmels und den vielfältigen Farben der Felsen der Dolomiten. Das Grödner Joch, von dieser Seite aus kletternd, ist ein Kinderspiel: nur 6 km inklusive einer leichten Abfahrt. Auch hier ist das Spektakel außergewöhnlich. Dank des Spiels von Licht und Schatten präsentieren sich die Felsen in ihrer ganzen Schönheit. In Kolfuschg mache eine kleine Pause auf einer Bank neben dem Park und nach einem leichten Abstieg bin ich in Corvara. Das Foto des Riesenfahrrades kann nicht fehlen, aber dann muss man sich dem Campolongo stellen. Es ist der kleinste der vier, aber beim Klettern von Corvara ist die Steigung sofort spürbar und selbst in den weniger harten Abschnitten ist irgendwie schwierig das Tempo zu finden. Von dieser Seite kommend ist der Aufstieg länger, aber nach ca. 6 km beginnt der Abstieg nach Arabba. Ich befinde mich auf einer Höhe von 1.600 Metern und mich erwarten noch 9 Kilometer und 33 Kehren bis zu den 2.220 Meter des Pordoi Jochs. Die Anstrengung ist unvermeidlich spürbar, aber die geringe Geschwindigkeit erlaubt es mir, das intensive Grün der Berge zu bewundern. Ich werde von einem Paar überholt. Der Mann fährt mit dem Rennrad und hilft ab und zu seiner Freundin, indem er von hinten auf den Sattel drückt. Selbst auf 2.000 Metern kann man trotz aller Anstrengung wirklich romantisch sein! Auch das Pordoi Joch bietet einen sehr schönen Panoramablick und so kann ich der letzten Abfahrt des Tages zufrieden entgegensehen. Welche der beiden Runden ist besser? Es ist schwer zu beurteilen. Wenn du einen Ratschlag willst, mach es einfach die Sellaronda, egal ob im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn. 

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